Asyl in der Frühen Neuzeit

Der Freundeskreis des Historischen Seminars der Universität Heidelberg lädt zu seinem diesjährigen öffentlichen Festvortrag

Asyl in der Frühen Neuzeit

19.Mai 2016, 18 Uhr c.t., Alte Aula der Universität Heidelberg

in Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenen- und Familienbildung Heidelberg ein. Diese arbeitet im Rahmen eines von der Evangelischen Landeskirche in Baden geförderten Projekts mit kommunalen und sozialen Stellen im Bereich der Flüchtlingshilfe zusammen. Der Vortrag wird gehalten von Prof. Dr. Susanne Lachenicht (Universität Bayreuth). Das Grußwort der Evangelischen Kirche in Heidelberg überbringt Frau Dekanin Dr. Marlene Schwöbel-Hug.

Flucht und Fluchtgründe vielfältiger Art gab es vermutlich seit die Menschen sesshaft geworden sind. In neuerer Zeit wurde massenhafte Flucht vor allem durch religiöse, politische und rassistische Verfolgungen verursacht. Die augenblickliche Situation von Flüchtlingen, wie wir sie täglich in Heidelberg erleben können, ist der Anlass, an Flüchtlinge zu erinnern, deren Herkunft und Integration gerade auch in der Kurpfalz bis heute nachwirkt. Die nahezu vollständige Flucht der Hugenotten im 16. und 17. Jahrhundert wurde durch die Verfolgung der Protestanten in Frankreich ausgelöst. Nicht wenige siedelten sich in und um Heidelberg an.

Das Wissen um das historische Phänomen der Flucht und der Fluchtgründe hilft zum besseren Verständnis der heutigen Migrationsbewegungen.

Quelle: http://www.fhs.uni-hd.de

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